Deutschlands Gruppe G

Am 12. Juni ist es endlich so weit. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2004 in Brasilien beginnt und die besten 32 Nationalmannschaften der Welt spielen um die begehrteste Trophäe im Fußball.

Seit dem 6. Dezember 2013 stehen auch die Gruppeneinteilungen fest. Deutschland wurde bei der Auslosung zusammen mit Ghana, den USA und Portugal in die Gruppe G gelost. Eine machbare Aufgabe für die Mannen von Bundestrainer Joachim Löw.

Um in die K.o.-Phase einzuziehen, gilt es aber den ehemaligen Nationaltrainer Jürgen Klinsmann zu schlagen. Der Coach der USA freut sich auf das Zusammentreffen und hat angekündigt, „den Deutschen einen echten Kampf liefern“ zu wollen.

Nicht weniger interessant dürfte die Partie gegen Ghana werden. Vor allem gilt dies für Bayern Münchens Nationalverteidiger Jerome Boateng, der auf seinen Halbbruder Kevin-Prince trifft. Der für die ghanaische Nationalmannschaft nominierte Schalker twitterte kurz nach der Auslosung: „Bruder, es ist wieder so weit. So schön ist das Leben. Mein Wunschlos. Man sieht, dass Wünsche noch in Erfüllung gehen können. Ich freue mich auf das Duell und das nächste Spiel gegen meinen Bruder bei einer Weltmeisterschaft.“

Ghana und Deutschland kennen sich noch von der letzten WM 2010, als Deutschland durch einen knappen 1:0-Sieg gegen Ghana den Einzug ins Achtelfinale schaffte.

Der schwerste Gegner der deutschen in der Gruppe G ist aber ohne Zweifel Portugal, um den frischgebackenen Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Zwar löste die Selecao erst in allerletzter Minute in den Playoffs gegen Schweden das Ticket für Brasilien, doch gefährlich ist Portugal allemal.

Ihr erstes Spiel bestreitet die deutsche Auswahl am 16. Juni in Salavador gegen die Portugiesen. Am 21. folgt die Partie gegen Ghana in Fortaleza und am 26. Juni das Gruppenfinale gegen die USA in Recife.

Die Fußball Quoten sprechen für ein Weiterkommen des DFB-Teams. Bei online Wetten gelte Bastian Schweinsteiger und Co. gar als Favorit auf den WM-Titel.